Als meine Eltern sich damals trennten, dachte ich mir: „Wenn die machen, was sie wollen, dann kann ich das auch.“

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Zu Beginn meiner Ausbildung hatte ich noch sehr viel Zeit für die einzelnen Menschen – das ist es ja, was mich so sehr daran gereizt hat. Aber die Bevölkerung wird immer älter und kranker, gleichzeitig sparen die Krankenhäuser an Pflegepersonal. Dadurch reicht uns Pflegern die Zeit gerade mal, um die Patienten kurz „abzufeudeln“. Das tut weh, weil es ja unser Wunsch ist, für die Kranken da zu sein und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Trotz Allem würde ich diesen Beruf immer wieder wählen.

Steffi, 49

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